in diesem Blogpost möchte ich einen Kommentar von R. beantworten, auf einen Post von mir vom 6. Mai (nochmals Entschuldigung an Dich, lieber R., dass ich Deine Kommi's erst heute früh entdeckt habe, tut mir wirklich leid, hoffe Du verzeihst mir und kommentierst auch weiterhin... ;-) ).
R. schrieb:
Geld regiert die Welt und dann entsteht auch Hundeliebe. Bei mir ist das Geld auch knapp. Ich dachte lange Zeit, dass Huren im Geld schwimmen. Jetzt bekomme ich mit, dass du mit jedem Euro kämpfst. Ich würde gerne wissen wie du dazu gekommen bist in einem Dorf zu landen. Wußte auch nicht, dass da sich Huren reintrauen, da dort viel getratscht wird. Wie gehen die Dorfbewohner mit dir um? Schreibe doch mal dazu einen Beitrag. Ich wäre da sehr neugierig. Ansonsten finde ich haben sich deine Beiträge gebessert, da in deinem Leben wieder etwas Bewegung ist. Vorher hatte sich viel widerholt und manches jammern war da auch dabei. Natürlich kann ich es verstehen, wenn viel scheiße läuft.
Ja, so ist es wirklich. Geld regiert die Welt. Im Kleinen wie im Großen... ohne Geld ist man wirklich immer irgendwie everybody's Ar***loch, finde ich... das, was ich da mit dem Taxi erlebt habe, zeigt es wieder mal beispielhaft... Die Taxifahrer, die mich vorher mit meinen beiden braven, sauberen Hunden nicht mitnehmen wollten, und die hier vor allem Fahrten bei uns im Dorf gewöhnt sind, für die sie im Schnitt zwischen 6 und 12 EUR bekommen dürften, sabbern dann plötzlich doch, wenn eine 40 EUR-Fahrt ansteht, und genau wie Du schreibst, dann entsteht sogar bei den Muslimen "Hundeliebe".
(Ich erwähne das Wort "Muslime" an dieser Stelle, weil es mit einem dt. Taxifahrer mit Sicherheit von Anfang an kein Problem wegen der Hunde gegeben hätte... das habe ich jedenfalls noch nie im Leben erlebt, und ich halte seit den neunziger Jahren Hunde und mußte da durchaus gelegentlich auch mal Taxi fahren, vor allem auch auf Reisen/Termin, denn ich hatte nicht immer ein eigenes Auto)
Ja, das denken wohl viele, dass Huren immer super verdienen... aber so ist es
Das sollten die Leute ruhig mal lesen... wobei ich denke, dass ICH hier wiederum z.Zt. ein EXTREM-Beispiel bin, also ein extremes Negativ-Beispiel, das muß ich auch dabei sagen...
Im Allgemeinen ist der Verdienst von Huren
Nur einen Gast am Tag zu haben, ist schon sehr schlecht, aber ich denke, den haben i.d.R. die meisten, selbst schlecht verdienenden, Huren schon.
Es gibt mit Sicherheit immernoch Kolleginnen, die bombig verdienen. Wenn sie in guten Häusern und Wohnungen sitzen und in guten Clubs arbeiten. Zur Straße kann ich wenig sagen. Kann mir aber vorstellen, dass das auch laufen kann, wenn eine Frau blutjung, schlank und unverbraucht ist. So eine Kollegin hatte ich vor 6 Jahren mal... vielleicht blogge ich dazu irgendwann auch mal was.
Die, die verdienen, werden auch heute noch diejenigen sein, die sich in positiver Weise von der Masse der Huren abheben. Wie auch immer...
Ich würde dazuzählen: das osteuropäische "Frischfleisch" (t'schuldigung, aber so steht es nun mal in den zahlreichen Freierforen), wenn die Mädels superjung sind oder zumindest so aussehen, um die Anfang, maximal Mitte zwanzig, sehr schlank, knackig, also mainstream-Geschmack-Miezen und sie moderate Preise haben (so billig wie möglich, Geiz ist geil) und so tabulos wie möglich sind....
Ferner denke ich, dass durchaus auch reifere Frauen gut verdienen können, wenn sie auf "Hausfrau" arbeiten... also, die verständnisvolle Milf, die sich Zeit nimmt für den Gast, relativ tabulos ist, Gf6 anbietet und dabei ebenfalls noch moderate Preise hat... darunter findet man etliche Huren, denen der Job tatsächlich "Spaß" macht. Aus erster Hand weiß ich, dass das oft Frauen aus langen, schlechten Ehen sind, die nach der Scheidung im reiferen Alter noch mal durchstarten und recht spät mit diesem Job anfangen, oft erst mit ü40. Die sind bei vielen Gästen auch durchaus gefragt.
Dann laufen junge Studentinnen (oder die, die sich dafür ausgeben ;-) ) häufig auch recht gut, wenn sie ebenfalls moderate Preise haben. Stehen auch viele Männer drauf.
Und last but not least, die, die immer verdienen werden, sind wohl die High class Escorts, Modeltypen, jung, supergebildet, mehrsprachig, elegant, die sich über Agenturen an Elite-Freier vermitteln lassen.
Ich denke, diese Frauen können fast noch überall verdienen....
Naja, und dann gibt es da noch den Rest :-) wie mich z.B. und schätzungsweise 80% aller anderen Huren. Die kämpfen... die um jeden Gast und jeden Euro kämpfen, darum täglich ihre Miete und ihre Werbekosten reinzubekommen, ihre Unkosten tragen zu können, Geld zum Leben zu haben, und die sicherlich auch mal einen Nulltag haben oder ne Woche, in der sie froh sind, wenn sie am Tag mit ach und krach zwei Gäste haben... die dafür aber auch mal nen guten Tag haben, so dass am Monatsende letztendlich noch was übrig bleibt, die vielleicht auf 1500-2000 EUR netto im Monat kommen, und deshalb einfach weitermachen, so lange sie dieses Geld noch verdienen... (diese Beträge habe ich mal in internen Hurenbefragungen gelesen und halte das so auch für realistisch).
Also, der allergrößte Teil der Nutten verdient mit Sicherheit nicht so super, wie sich das fast jeder vorstellt... und man darf nicht vergessen, eine Frau, die das hauptberuflich macht, hat auch noch immense monatliche Kosten zu stemmen, wie eben Gewerbemiete, Krankenversicherung, Sozialabgaben, muß für ihre Rente sorgen, usw. was eben für Selbständige deutlich teurer ist als für angestellte Arbeitnehmer.
Zu der Frage, wie ich ausgerechnet auf dem Dorf gelandet bin, schreibe ich, glaube ich, einen eigenen Blogpost ;-)
In jedem Fall freue ich mich sehr, wenn meine Posts "besser" werden (danke!), denn mein eigenes "Gejammere" hatte mich schon allmählich selbst immer mehr runtergezogen... andererseits gab es auch irgendwie gar nichts mehr Positives zu berichten...
Eure Andrea
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