Ein paar Worte zu meinem Blog...

Dieses Blog ist mein privates Tagebuch. Mein Job ist Hure. Bevor ich mein Blog öffentlich gemacht habe, habe ich es seit 2013 nur für mich geschrieben.

Solltet Ihr hier mit der Erwartung lesen, dass es eine Art Pornoblog ist, muß ich Euch also leider enttäuschen... ;-))

Dafür könnt Ihr virtuell an meinem Leben als Sexdienstleisterin und auch als Privatperson teilhaben, wenn Ihr mögt. Was sicherlich ganz anders ausschaut, als viele sich das vorstellen... mehr dazu könnt Ihr bei „Über mich“ lesen.

Mein aktuelles Thema ist der Ausstieg aus diesem Gewerbe, den ich anstrebe, der sich jedoch aus monetären Gründen nicht so einfach gestaltet, wie man sich das vielleicht vorstellt...

Eure Andrea

Donnerstag, 27. Juli 2017

Antwort auf einen Blogleser-Kommentar :-)

Beantworte den Kommi mal in einem Post ;-) ...

Kannst du einen Zusammenhang zwischen den Buchungen und den Gehaltseingängen deiner "Kunden" herstellen?
Also ob ab dem 1 eines Monats bis zum 10 sich deine Arbeit mehr lohnt, als zwischen dem 20 bis 30?
Denn wenn sich da eine Systematik ergeben würde, könntest du deine "Todzeiten" auch anders nützen.

Nein, leider kann man es absolut nicht absehen, wie es ungefähr laufen wird... früher konnte man das aber tatsächlich mal!

Okay, früher ist allerdings schon wirklich lange her, das muß ich zugeben ;-)) beinahe zwei Jahrzehnte oder so^^...

Da konnte man wirklich sagen, dass der Monatsanfang gut war, Monatsende etwas weniger... (wobei es früher ja allgemein noch viel besser war; die schlechten Tage, die wir damals hatten, sind heute quasi durchschnittliche Tage...) Da konnte man noch sagen, dass in den Schulferien eher weniger los war, es gab Wohnungen, da wußte man, da ist der Donnerstag und der Samstag besonders gut und der Sonntag ruhig, jede Woche irgendwie das selbe, danach konnte man seine Arbeitszeiten richten... oder wenn es zu heiß war, konnte man von ausgehen, dass kaum jemand kommt, usw. usf.

Ich weiß nicht, weshalb sich das geändert hat, habe leider keine sinnvolle Erklärung dafür, aber davon abgesehen, dass die Geschäfte allgemein sehr viel schlechter geworden sind und man dabei zusehen kann, wie es nach wie vor immernoch nach unten geht (allein schon durch das immense Überangebot an Prostituierten, die es ja früher in dieser Überzahl bei Weitem nicht gab), gibt es wirklich überhaupt keine Anhaltspunkte mehr, nach denen man sich richten kann...

Man kann nicht mal mehr sagen, dass es am Monatsanfang gut läuft oder besser als am Monatsende... habe schon so viele stiere Monatsanfänge erlebt, dafür war das Monatsende gut...

Ich habe in manchen Läden bei 30 Grad im Schatten und stehender Schwüle bombig verdient, mehrfach sogar, an anderen heißen Sommertagen wiederum war gar nix los... das gleiche gilt für Regen, kein Regen, wenig Sonne, mittelmäßig Sonne, keine Sonne, Schnee, kalt, warm, nebelig, was weiß ich lol ...

Selbst Wohnung ist nicht gleich Wohnung. Es gibt Wohnungen, in denen habe ich in einer Woche wirklich gut verdient, 1000 EUR+/Woche-Terminwohnungen, und bei einer Wiederholung oder Verlängerung in ein und derselben Wohnung, habe ich nicht mal meine Unkosten reinbekommen... oder auch andersrum!

Also, es gibt wirklich überhaupt nichts mehr, nach dem man sich irgendwie richten kann... :-/


Andrea

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