Ein paar Worte zu meinem Blog...

Dieses Blog ist mein privates Tagebuch. Mein Job ist Hure. Bevor ich mein Blog öffentlich gemacht habe, habe ich es seit 2013 nur für mich geschrieben.

Solltet Ihr hier mit der Erwartung lesen, dass es eine Art Pornoblog ist, muß ich Euch also leider enttäuschen... ;-))

Dafür könnt Ihr virtuell an meinem Leben als Sexdienstleisterin und auch als Privatperson teilhaben, wenn Ihr mögt. Was sicherlich ganz anders ausschaut, als viele sich das vorstellen... mehr dazu könnt Ihr bei „Über mich“ lesen.

Mein aktuelles Thema ist der Ausstieg aus diesem Gewerbe, den ich anstrebe, der sich jedoch aus monetären Gründen nicht so einfach gestaltet, wie man sich das vielleicht vorstellt...

Eure Andrea

Donnerstag, 14. Januar 2016

CROWDFUNDING-DARLEHEN: Fragen und Antworten!

Ich habe mal die wesentlichen Fragen aufgelistet,  von denen ich denke, dass sie als ehestes gestellt werden... und darunter meine Antworten geschrieben. Sollten mir noch weitere Fragen einfallen oder Ihr weitere Fragen zum Crowdfunding-Darlehen stellen, werde ich sie hier auch noch aufführen.


Wenn Du Prostituierte bist, mußt Du doch wahnsinnig viel Geld verdienen...

Nein, das tue ich eben nicht. Ich verdiene nicht viel Geld. Sonst würde ich das Ganze hier sicherlich nicht machen, denn angenehm ist es für mich nicht.

Ich laufe ja auch trotz größtmöglicher Diskretion, und obwohl ich alte Blogposts noch mal bearbeitet, Städte- und Personennamen  und zu private Fotos mit Wiedererkennungswert rausgenommen oder ebenfalls bearbeitet habe, Gefahr, dennoch identifiziert und geoutet zu werden, und das ist natürlich keine besonders angenehme Vorstellung, da ich nachvollziehbarerweise anonym und dadurch geschützt bleiben möchte. Mein Job ist stark stigmatisiert, und ich fürchte, sicherlich zu Recht, dass ich zum einen beruflich keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen werde "in einem Leben nach diesem Leben" (als Hure), und zudem auch als Person ein Stigma an mir kleben bleiben wird, sollte ich geoutet werde... (die Balance, auch ein bischen was über mich im Blog zu erzählen, muß ich dennoch finden)

Ich blogge hier seit 3 Jahren, seit 2013, und jeder kann hier lesen, wie es läuft und was ich verdiene.

Natürlich habe ich in dieser Zeit auch schon mal den ein oder anderen ganz guten Tag gehabt finanziell, aber wie die Stammleser wissen, sind diese Tage seeehr selten... Oftmals kommt es vor, dass ich innerhalb von 12 Arbeitsstunden am Tag GAR NICHTS verdiene, weil einfach das Handy nicht klingelt und gar keine potentiellen Gäste anrufen oder weil einfach keine Gäste kommen...

Vor einem Dreivierteljahr war meine Situation sogar temporär mal so schlimm, dass ich froh war, mit meiner Pfennigskasse, Edeka- und Rewe-Gutscheinen und mit EC-Karte einkaufen zu können, auch wenn letzteres mangels Kontodeckung eine Rücklastschrift bedeutet hat,  und ein Mal war ich sogar in der größten Not bei der "Tafel", worauf ich aber keinen Anspruch habe, da ich keine staatlichen Gelder beziehe. Reich' bin ich also ganz sicher als Prostituierte NICHT geworden und werde es vermutlich auch nicht mehr! Aber ich bin froh, wenn ich noch so viel Geld verdienen kann, dass es mir zu einem Ausstieg reicht.

Ich schreibe das nicht, um Mitleid zu bekommen, sondern um die Situation realistisch darzustellen. Ich erwarte nicht, dass jetzt jeder die mehr als 2000 Blogeinträge der letzten drei Jahre liest ;-)

Aber ganz davon abgesehen ist es bei Weitem ein KLISCHEE, dass Prostituierte immer super verdienen würden! Es gibt unzählige Sexdienstleisterinnen, die wenig verdienen, oft auch nicht mehr als in soliden Jobs, wenn man mal über den Zeitraum von einem Monat den Stundenlohn ausrechnet und dabei die vielen Stunden des auf Gäste Wartens und Telefonierens gegen das Geld aufrechnet, das tatsächlich verdient wird, und nach Abzug von Steuern und Unkosten noch übrig bleibt.


Weshalb verdienst Du denn nichts, wenn Du schon Hure bist?

Das kann man auch in hunderten meiner Blogeinträge genau nachlesen, aber wie gesagt, es sind sehr viele, und ich kann nicht erwarten, dass die alle gelesen werden...

Zum einen ist es so, dass die Kaufkraft in diesem Gewerbe immer mehr abnimmt, da es immer mehr Prostituierte (die allermeisten aus dem osteuropäischen Ausland) und immer weniger zahlende Kunden gibt. Diese Kunden haben immer weniger Geld zur Verfügung und wollen für wenig Geld immer mehr Service, d.h. ohne Kondom! Das wollen die allermeisten Männer, und ungeschützt biete ich niemals etwas an, habe ich nie und werde ich auch niemals tun. Das ist zum einen vollkommen verantwortungslos und zum anderen Selbstmord auf Raten! Somit gehöre ich aufgrundessen heutzutage bereits zu einer eher wenig frequentierten Gruppe unter den Prostituierten.

Ein weiterer Grund ist, dass ich in meiner Privatwohnung arbeite, die einfach aufgrund ihrer Ortslage äußerst ungünstig liegt, was einem guten Verdienst nicht gerade zu Gute kommt.

Ich lebe auf dem Dorf, aber das in relativer Nähe zu einer großen Metropole. Das heißt im Klartext, in der Stadt gibt es für die Freier mehr als genug Auswahl an Prostituierten, die müssen sich nicht für einen kurzen Besuch stundenlang zu mir auf's Dorf quälen, sondern werden geografisch zentraler und somit günstiger gelegen fündig mit viel Auswahl an willigen Bezahldamen...  übrigens geht es vielen Läden, also soliden Geschäften, in unserer Region genauso... ich kann die Läden kaum mehr zählen, die in den letzten Jahren bei uns schließen mußten, weil sie einfach zu wenig Kunden hatten. Da war alles Mögliche dabei, Friseur, Bäcker, Handyladen, Eisdiele, Obst- und Gemüseladen, Schuhgeschäft (sogar ein großes, Deichmann), Sonnenstudio, Kiosk, usw. könnte noch mehr aufzählen, die irgendwann verschwunden sind.

Und zum anderen bin ich einfach schon viel zu lange an ein und dem selben Standort. Etwas platt ausgedrückt, vielleicht ein wenig übertrieben, aber letztenendes ist es so, kennen mich die Gäste, die an einem Besuch bei mir interessiert waren hier aus der Gegend alle schon... die waren ein Mal bei mir, vielleicht ein zweites Mal. Aber selten, dass ein Gast ein drittes Mal zu mir kommt oder regelmässig, auch wenn er sich wohlgefühlt hat, aber die Männer wollen mich ja nicht heiraten! Die haben fast alle ihre festen Frauen Zuhause, und wenn sie zu Prostituierten gehen, wollen sie für gewöhnlich Abwechslung...


Was machst Du mit dem Geld, das Du verdienst?

Wenn ich etwas verdiene, muß ich von diesem Geld zuerst einmal meine Werbung, also meine kostenpflichtigen Online-Annoncen bezahlen. Kostenlose Annoncen im Internet bringen nichts. Habe ich schon mehrfach ausprobiert. Aber auch die Bezahlannoncen bringen mir oft nichts.

Die Werbung ist sehr teuer, liegt für einen Monat im dreistelligen Bereich und muß natürlich bei der Werbeagentur in Vorkasse bezahlt werden. Ohne Werbung, keine Anrufe; ohne Anrufe keine Gäste; ohne Gäste keine Einnahmen... es ist aber auch schon vorgekommen, dass ich nicht mal mein Annoncengeld wieder rausbekommen habe, und teilweise auch nicht mehr weiterinserieren konnte.

Sollte ich darüberhinaus etwas Geld übrig haben, sehe ich zu, dass ich spartanisch die wichtigsten "Löcher stopfe", da mein Gehalt aus meinem soliden Job nur knapp den Hartz4-Satz übersteigt und Geld dementsprechend meistens bei mir rar ist. Darüberhinaus versuche ich Geld zu sparen, um endlich aus diesem Gewerbe aussteigen zu können, was ich schon lange möchte. Aber leider hat das Geld dazu bislang nicht gereicht, um dass es klappt...


Weshalb gehst Du nicht zum Arbeitsamt oder zum Sozialamt?

Was soll ich dort? Ich verdiene in meinem soliden Job etwas mehr als ich nach dem Hartz4-Gesetz zum Leben und für die Miete bekommen würde. Also, zu wenig zum Leben, zu viel zum Sterben, obwohl ich weiß Gott keine großen Sprünge mache und mir nichts leiste. Ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, der es in diesem Land so geht. Ich würde also keine Unterstützung bekommen. Die "Stütze" wäre noch ein paar Euro weniger, als das, was ich verdiene, aber nicht wesentlich weniger.

Ich wohne wie gesagt auf dem Dorf, es gibt hier keine Jobs, in denen ich arbeiten könnte, bzw. es gibt hier eigentlich gar keine Jobs. Außerdem ist es auch generell nicht einfach für jemanden wie mich, einen Job zu bekommen, von dem man dann auch noch einigermaßen normal leben kann und mit dem ich besser gestellt wäre als aktuell, da ich keine Berufsausbildung habe und inzwischen viele, viele Jahre schon als Prostituierte arbeite. Eine Umschulung/Ausbildung kommt für mich aufgrund meines Alters und meines Backgrounds, und auch aufgrund mangelnder realistischer Perspektive, dass das überhaupt einen Sinn machen würde, nicht in Frage. Ist für mich aber auch nicht von Interesse. Mit über 40 Jahren ginge es mir danach in einem Aushilfsjob, sofern ich dann überhaupt irgendwo in einer anderen Stadt einen Job bekäme, auch nicht viel anders als jetzt. So habe ich wenigstens einen schlecht bezahlten "kleinen", aber immerhin einen sicheren Job, den ich zudem auch noch im Home Office ausüben kann. Habe ja auch noch zwei Hunde, die ich nicht zehn Stunden am Tag allein lassen kann!

Für mich ist die einzige Option aufgrund meiner persönlichen Faktoren eine Selbständigkeit. Und da ich früher bereits selbständig war (und ja auch jetzt selbständig arbeite, Steuererklärungen selbständig mache, Kassenbuch führe, usw.) und da firm bin, ist das das einzige was für mich wirklich längerfristig einen Sinn macht.

 
Was willst Du denn machen, wenn Du nicht mehr anschaffst?

Ich möchte mich selbständig machen mit einer Manufaktur und einem Vertrieb, lokal und online. Vorerst als one woman Show, später eventuell mit Mitarbeitern. Detailliert möchte ich mich aber zu meinen Plänen oder zur Branche nicht äußern, da ich anonym bleiben möchte. In jedem Fall bin ich firm und kundig, in dem, was ich vor habe.


Warum jobbst Du nicht nebenher wie andere Leute? 

Hey, das tue ich ja. Ich habe mich damals dazu entschieden neben meinem "normalen" Job, von dem ich kaum leben kann, in meiner Wohnung Gäste zu empfangen, weil ich dringend nebenher jobben mußte, und weil es keine andere Option gab, noch etwas hinzuzuverdienen. Als ich mich dazu entschieden hatte, hatte ich nicht mal ein Auto und habe hier in unserem Kaff festgehangen. Hier gibt es natürlich keine Arbeit und auch keine Nebenjobs. Ich hätte wegziehen müssen, was ich gerne auch gemacht hätte. Ich möchte hier schon lange wegziehen. Aber dazu war eben bislang niemals Geld vorhanden. Ich war hier in diesem Ort also regelrecht "gefangen", wenn man so will... Es gibt hier eine Buslinie, die selten fährt, über alle Dörfer dümpelt, gefühlt kommt man damit nie irgendwo an. Abends, ich glaube nach 18 oder 19 Uhr und am Wochenende oder an Feiertagen fährt unser Dorfbus gar nicht. Die Leute, die hier wohnen, haben alle ein Auto und arbeiten auswärts oder es sind alte Leute, die nicht mehr arbeiten müssen.

Wenn ich anderweitig nebenher jobben will, benötige ich einen fahrbaren Untersatz, ich muß mobil sein, und nach auswärts wegfahren. Was ich ja gerne tun möchte. Bzw. ich möchte ja ganz hier weg, aber das geht vorerst wahrscheinlich nur über einen Nebenjob auswärts, um überhaupt erst mal so viel Geld zu verdienen, dass ich umziehen kann... Und alleine das erweist sich für mich, wie Ihr lesen könnt, als sehr schwierig, da hier einfach nicht genügend Geld beisammen kommt... Jetzt ist ja auch noch mein Auto verreckt, Reparatur hat sich nicht mehr gelohnt und ich benötige ein neues Fahrzeug, um hier überhaupt aus dem Ort rauszukommen... Die Katze beißt sich hier in den Schwanz, und ich weiß nicht, wie ich aus dieser Situation jemals rauskommen soll. Ich versuche es ja schon gefühlt ewig, im Grunde schon, seitdem ich blogge... 


Das Jobcenter vergibt doch auch Existenzergründerdarlehen.

Ja, das ist richtig. Dort habe ich mir bereits einen Termin geben lassen und meine Situation geschildert. Sie können mir aber nicht helfen, da man Hartz4-Bezieher sein muß, um überhaupt eine Chance auf ein Existenzgründerdarlehen zu haben. Das bin ich aber nicht. Und ehrlich gesagt, möchte ich es auch nicht werden, denn das würde ja meine Situation nicht verbessern. Und es bekommt dort auch nicht jeder Hartz4-Bezieher, der sich selbständig machen möchte, mal eben so ein Existenzgründerdarlehen... das ist wohl eher so etwas wie eine "Notlösung", wenn sie die Leute nicht in einem anderen Job unterbringen können, und sei es in einem Aushilfsjob oder auch in einer sogenannten "Maßnahme". Aber ich habe ja einen Job!


Wenn Du einen Job nebenher hast, weshalb kommst Du finanziell nicht klar?

Weil ich in diesem Job einfach zu wenig verdiene. Ich weiß, das geht mir nicht allein so, so geht es vielen. Ich bin alleinstehend und habe die ungünstigste Steuerklasse, und komme auf circa 800 Euro netto in meinem normalen Job. Davon gehen allein schon 500 Euro Miete ab... (und ich lebe in einem kleinen Appartement, nicht in einer großen Wohnung! Verkleinern kann ich mich hier gar nicht mehr... abgesehen davon, dass ich ja natürlich bei Weitem auch gar kein Geld für einen Umzug habe, so gerne ich hier wegziehen würde...). Mit dem Geld kommt niemand klar... zumal wenn man noch ein kleines Auto unterhalten muß, um überhaupt zurechtzukommen auf dem Dorf.


Warst Du schon mal bei einer Prostituiertenberatungsstelle?

Nein, was soll ich dort? Die leihen mir ja auch kein Geld... Ich bin ja nicht orientierunglos in meinem Leben und brauche keine Berufsberatung. Auch bin ich nicht wohnungslos. Ich sehe ja meine berufliche Zukunft vor mir und habe einen realistischen Plan. Das was mir fehlt ist lediglich Geld, um diesen umzusetzen.


Weshalb gibt Dir die Bank keinen Kredit?

Mein Verdienst ist zu gering um dass ich von meiner Hausbank oder einer anderen Bank einen Kredit bekommen würde. Außerdem habe ich im November 2014 einen [1] Schufa-Eintrag erhalten, weil ich einen aufgrund meiner miserablen Geschäfte schon länger "verschleppten" Betrag nicht so zeitnah wie gewünscht zurückzahlen konnte und mein Ratenzahlungsangebot vom Gläubiger nicht akzeptiert wurde.


Hast Du keine Familie oder Freunde, die Dir finanziell helfen könnten?

Nein, ich habe keine Familie. Ich habe sehr wenige enge Freunde, aber die können auch nicht ein paar tausend Euro verleihen, weil sie selbst nicht so viel Geld haben.


Woher soll man wissen, ob das hier keine "Abzocke" ist und Du nur auf Mitleid machst?

Naja, ich sag' mal so, Mitleid könnte ich sicherlich einfacher bekommen, als jahrelang hier zu bloggen und mein Innerstes nach Außen zu kehren... ;-) Ich habe weit mehr als 2000 Blogposts geschrieben, und in den ersten Jahren habe ich das nur für mich selbst und nicht öffentlich getan. Erst 2015 habe ich mein privates Tagebuch öffentlich gemacht, mit allen Einträgen seit 2013... natürlich "kotze" ich mich in meinem Tagebuch auch aus und ich schimpfe ja genug... aber sicherlich nicht, um von irgendwem Mitleid zu bekommen, denn davon bekäme ich ja auch nichts mit und hätte nichts davon. Vor allem habe ich angefangen zu schreiben, und dann später eben zu bloggen, um nicht den ganzen Mist, mit dem ich mich hier rumschlage, in mich reinzufressen, weil man daran irgendwann wirklich kaputt geht... (und damit meine ich explizit nicht meine Gäste, sondern das ganze Drumherum, wie Ihr hier lesen könnt, die ganzen Telefonspinner, Versetzer, Telefonstalker...)

Man kann ja meinen Werdegang hier im Blog verfolgen... Wenn Du mit "Abzocke" meinst, dass ich das  Geld, das ich eventuell von Privatpersonen zur Verfügung gestellt bekomme durch die Crowdfunding-Aktion, falls ich GLÜCK habe, nicht zurückgebe, gebe ich zu, dass das natürlich für jemanden, der mir helfen möchte, mit einem Risiko verbunden ist. Das kann man nicht wegreden, zumal ich ja anonym bleiben möchte, aus oben bereits genannten Gründen... ich werde also auch möglichen Helfern gegenüber grundsätzlich anonym bleiben. Ich werde weder meinen Zunamen noch meine Adresse oder persönliche Daten kenntlich machen oder herausgeben. Auch möchte ich keinen persönlichen Kontakt, um nicht Gefahr zu laufen, letztendlich geoutet zu werden oder womöglich an einen Stalker zu geraten oder ähnliches. Vor allem, und das muß ich mal klar sagen, suche ich auch keine männlichen Kontakte (!) durch das Blog oder die Crowdfunding-Aktion, bei denen ich mir das benötigte Geld "verdienen" kann! Das habe ich auch von Anfang an, auf die Startseite vom Blog geschrieben, dass das Blog für mich KEINE Werbeplattform oder so was ist! Ich gebe also zu, es bleibt ein Restrisiko, aber ich möchte einfach um VERTRAUEN bitten. Mehr kann ich im Grunde nicht tun... Ich möchte um das Vertrauen bitten, dass ich jedem, der mir hilft, ob mit einem Euro oder mit zehn Euro oder mit mehr, sein Geld ZURÜCKGEBE, sobald ich das kann... alles weitere kann man ja hier mehr oder weniger täglich im Blog verfolgen.


Kann man Dich privat kontaktieren, anrufen, E-Mails oder sms mit Dir austauschen?

Nein. Ich suche auf diesem Wege keine Kontakte, vor allem keine Sexualkontakte! Menschen, die mir helfen möchten, mögen mir bitte über das Kontakformular eine E-Mail zukommen lassen, um mir mitzuteilen, wie ich ihnen ihr Geld wieder zukommen lassen kann (Paypal).

Ich bitte aber um Verständnis, dass ich generell nicht auf Mails antworte oder zurückschreibe. Sollte mir wirklich jemand helfen, werde ich mich auch nicht persönlich in einer Rückmail bedanken, sondern hier im Blog. Natürlich bleiben mögliche Helfer anonym, außer sie möchten gerne namentlich erwähnt werden.


Wie willst Du den Leuten ihr Geld zurückzahlen?

Ich werde, sollte mir jemand helfen wollen, das Geld zurückzahlen, sobald ich es kann. Dies werdet Ihr ja hier im Blog lesen können. Ich werde jedem das zurückzahlen, was er mir leiht und biete dafür eine Rückzahlung per Paypal an. So kann der "Kreditgeber" anonym bleiben und auch ich kann meine Anonymität wahren.


Wann gedenkst Du das geliehene Geld zurückzuzahlen?

Siehe oben, sobald es mir möglich ist und ich es finanziell kann. Ihr werdet es hier im Blog lesen können, wie es läuft. Ich bin natürlich bestrebt, die Rückzahlung möglichst zügig rückabzuwickeln, um so bald wie möglich "frei" zu sein.

Kleine Beträge werde ich natürlich schneller zurückzahlen können als größere, weil man sie eher mal irgendwo abzweigen kann. Sollten sich eventuell mehrere Helfer finden, werde ich das Geld in der Reihenfolge zurückzahlen, in der ich es erhalten habe.


Wieviel Geld brauchst Du? 

Gute Frage ;-) Um letztendlich beruflich langfristig umsatteln und mich komplett aus dem Prostitutionsgewerbe zurückziehen zu können, in dem ich mich selbständig mache und meine Selbständigkeit aufbaue, brauche ich natürlich schon sehr viel Geld... das ist ja klar.

Dafür bedarf es eine fünfstellige Summe. Das muß man realistisch sehen. Aber natürlich will ich mir nicht so viel Geld von fremden Menschen leihen!!! Das würde sicherlich auch nicht klappen, und das strebe ich auch gar nicht an. Dieses Geld möchte ich mir selbst verdienen, in dem ich vorübergehend noch in meinem Job als Hure in anderen Städten Wochentermine fahre, so lange es erforderlich ist. Hier in meiner Privatwohnung auf dem Dorf kann ich das Geld einfach nicht verdienen.

Ein realistischer Betrag, der mir hilft, mir selbst zu helfen, ist 3000 Euro. Mit diesem Geld ist es mir möglich, mir ein zuverlässiges Auto mit TÜV zu kaufen und die Wochenmiete und die Werbekosten für die ersten ein bis zwei Wochentermine zu finanzieren, damit ich diesen Teufelskreis verlassen kann.


Wofür brauchst Du das Geld genau?

Siehe oben...


Schämst Du Dich nicht für diese Aktion?

Nein, schämen tue ich mich nicht dafür, auch wenn es natürlich ein ziemlich komisches Gefühl ist... aber ich bettel ja niemanden darum an, mir Geld zu schenken, sondern ich bitte darum, mir Geld zu leihen, das ich zurückzahlen werde. Ich bekomme das Geld nicht von meiner Bank, weil ich nicht genug verdiene für einen Bankkredit. Andere Leute, die diese Option haben, leihen sich das Geld von ihrer Bank und leasen sich Autos, die schämen sich ja auch nicht dafür... ;-)


Aber es scheint so, als würdest mit Deinem normalen Job irgendwie über die Runden kommen...

Ja,  "irgendwie über die Runden kommen"... das tue ich mehr oder weniger, mehr schlecht als recht, wie man ja im Blog lesen kann... es reicht, um meine Miete zahlen zu können und nicht zu verhungern, das ist richtig. Aber das war es eben auch schon, weiter geht's nicht und ich komme grundsätzlich nicht zurecht, ohne etwas nebenher zu verdienen, das bietet sich, wie ich oben erklärt habe, eben hier NUR durch den Job als Prostituierte an. Es gibt hier leider keine anderen Optionen. Dafür müßte ich hier wegziehen, was ich ja möchte, aber auch daran ist finanziell im Traum nicht zu denken auf dieser Basis...

Das heißt im KLARTEXT: ich komme ohne finanzielle Hilfe aus der Prostitution nicht mehr heraus! Für mich ist dieser "Nebenjob" zu einer regelrechten Falle geworden...

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